Freunde und Vorbilder auf dem Youtube?

Gute Freunde zu finden ist nicht einfach, gute Vorbilder zu finden ist noch komplizierter. Leben auf dem Youtube.

Ich habe Youtube sehr gern, ich lade gerne meine Zeichnungen hoch, schaue Tutorials, Edukationsvideo und lerne Sprache mit der Hilfe dieser Videoplattform.

Auch für meine Kinder bietet Youtube viel Abenteuer, Spass und Erlebnisse. Am Anfang haben wir Filme und lustige Kinderprogramme zusammen ausgesucht. Eine Weile alles war schön und märzhenhaft.

Die Probleme begannen erst, als meine Tochter einen eigenen Youtube-Kanal einrichten wollte. Gleich nach der Hochladung ihres ersten Video, meldeten sich komische Figuren in Kommentarfelds. Nach 3 Tagen meine Kapazität, alle Kommentare zu überprüfen wurde vollständig ausgelastet.

Daneben habe ich gemerkt, wie einige YoutuberInnen langsam grössere „Enfluss“ auf meine Kinder haben, als ich selbst.

Eigene Videos auf „nicht gelistet“ einstellen.

Eigene YouTube Videos sind beim Upload standardmäßig auf „öffentlich“ gestellt. Doch neben öffentlichen Videos gibt es auch die Einstellungen „privat“ und „nicht gelistet“. Videos auf „nicht gelistet“ einzustellen wäre eine Option gewesen, konnte ich mit dem Einfluss der YoutuberInnen auch weiterhin nichts anfangen. Sie sind nämlich immer dort überall, wie Geister in einem Spukhaus. man kann sie einfach nicht ausweichen, nicht einmal mit der Einstellung „Sicherer modus“.

Was nun? Ich wollte meiner Tocher nicht alle Hoffnung nehmen, ihre sonst einzigartige Zeichnungen auf Youtube hochladen zu können und ihr erstes Abenteuer als Youtuberin zu machen. Als einziges hat uns geblieben, eine eigene Homepage zu gestalten, was nur von den besten Freunden gesehen werden kann.

Neue Herausforderungen vor den Eltern

Es ist kein Neuigkeit mehr, dass in unserer Zeit die Welt des Internets stellt uns vor neue Herausforderungen. Wenn wir unsere Kinder vor den schädlichen dieser zum Teil fiktiven Welt schützen möchten, sollen wir uns selbst in der neuen Medien auskennen.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Es ist nicht einfach den Eltern, mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn die Vorbilder unserer Kinder YoutuberInnen, MedienhelderInnen oder besser gesagt, „InfluencerInnen“ sind. Besonders Jugendliche im Alter von 14 bis 18 messen den Internet-Stars grosse Glaubwürdigkeit zu. Eltern haben jedoch vielerlei Möglichkeiten, sich im Auge des Kindes „glaubwürdig“ zu machen.

Selbstwertgefühl verstärken

Um unsere Kinder beim richtigen Mediennutzung zu unterstützen, ist empfehlenswert das Selbstwertgefühl des Kindes zu verstärken. Gemeinsame Unternehmungen mit der eigenen Familie, inhaltsreiche Gespräche beim Abendessen tragen viel zur Verstärkung des Selbstvertrauen bei. Kinder nämlich, die über ein gesundes Selbswertgefühl verfügen, können mit problematischen Situationen schlagfertiger umgehen. Daneben diese Kinden wenden sich häufiger an ihre eigenen Eltern, falls sie eine Situation als Unangenehm wahrnehmen oder im Net auf zweifelhafte Fremden stossen.

Was steckt hinter der Anerkennung?

KInder brauchen Anerkennung. Es ist jedoch nicht egal von wem und für was sie Anerkennung bekommen.

Es ist auch wichtig Kindern klar zu machen, was genau hinter der grossen Annerkennung des Stars steckt. Die Erlebnisse, die sie Tag für Tag inszenieren basieren zum Teil auf fiktiven Geschichten, oder sind nicht so von grosser Bedeutung, wie Zuschauer im Alter von 10-18 Jahren ihnen zumessen.

Jugendliche im Alter von 14 bis 18 überschätzen ihre Fähigkeiten und Wissen über die realen Welt. Eben deswegen lassen sie sich von Eltern oder von anderen Erwachsenen, die mit gutem Beispiel vorankommen würden, kaum beinflussen. MedienheldInnen können jedoch unbewusst auf Jugendlichen wirken, und zur Käufe oder zum Annahme bestimmter Angewohnheiten bewegen.

Helden im realen Leben existieren eigentlich nicht. Vorankommen kann man nur mit Fleiss, Ausdauer, Arbeit, natürlich auch Kreativität und Flexibilität gehören auch zur positiven Eigenschaften. Nur durch diese Eigenschaften kommt die Person zum gesunden Seblbswertgefühl.

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