Mein Mama hat meinen Youtube-Kanal gesperrt, ich gehe jetzt auf Tiktok

Ich habe den Youtube -Kanal meiner 11 jähriges Tochter gesperrt. Youtube ist etwas das eigentlich nichts im Kinderzimmer zu suchen hat. Ich dachte, Problem gelöst, Janka wird kein mehr Videos ohne mein Wissen hochladen und bleibt mehr Zeit für Schulpflichten und ich werde wieder meine Ruhe finden. Ich war aber extrem naiv. Einer der WhatsApp Freundinnen meiner Tochter meldete sich schon an demselben Tag mit einer neunen Idee. Warum gehst du nicht auf Tiktok? Das kann von deiner Eltern nicht kontrolliert und gesperrt werden und kannst du dort endlich das machen, was du willst. Hmmmm………….

Einige Eltern kennen diese Video-Plattform schon ziemlich gut, andere haben keine Ahnung worum es geht, wenn der Name der Plattform irgendwo auftaucht ist. Einige vertreten die Ansicht, dass vollständiges Verbot das einzige Lösung ist für den sicheren Schutz, andere denken, feste Bildschirmzeiten, oder Aufklärung sind ausreichend, unsere Kinder beim Medienvehalten zu unterstützen.

Ich denke, Aufklärung bringt zwar viel, Eltern sollen sich aber in der Welt dieser Plattform auskennen, um ihren Kinder die entschprechenden und richtigen Informationen vermitteln zu können.

Tiktok ist eine soziale Plattform, wo Kinder und Jugendliche Kurzvideos über sich selbest oder über ihre Erlebnisse hochladen können. Die Kurzvideo-Plattform birgt doch viele Risiken besonders für Kinder unter 16 Jahren. Die Betreiber der Seite wurden schon mehrmals von der möglichen schädlichen Auswirkungen gewarnt und sogar bestraft. Als einzige Sicherheitsmassnachme, die in der Seite bisher eingeführt worden ist, dass bei der Anmeldungen genaue Geburtsdaten angegeben werden müssen.

Kann die Angabe von Geburtsdaten uns vor Folgen schützen?

Diese Möglichkeit, als Schutz unserer Kinder vor der schädlichen Folge der Plattformnutzung ist jedoch weitaus nicht ausreichend. Sicherheitseinstellungen können nämlich „kinderleicht“ überlistet werden. Die Richtigkeit der Angaben werden von den Betreiber kaum überprüft.

Wer trägt denn die Verantwortung?

Wer trägt denn die Verantwortung und schützt unsere Minderjährige vor den schädlichen Nebeneffekte des Internets? Ich vermute, die Eltern müssen selbst die Verantwortung übernehmen. Das lautet vielleicht als eine selbstverständliche Aufgabe von Eltern, wird aber im Alltag in die Praxis kaum umgesetzt.

Es ist empfehlenswert, Kinder vorzeitig aufzuklären, wie schnell Videos und Bilder sich im Netz verbreiten, von Fremden, im schlimmsten Fall von pedosexuellen heruntergeladen werden können. Unangenehme Inhalte nur noch mit der Hifel der Betreiber, manchmal nur der Polizei wieder gelöscht werden.

Bilder, die einmal hochgeladen worden sind, geraten nicht im Nu in Vergessenheit

Ganz zu schweigen von der unangenehmen Bemerkungen eigener KlassenkameradInnen, die im Internet zufällig auf unsere Bilder bzw. Videos gestossen sind.

Optimale Lösung?

Eltern sollten darüber im Klaren sein, dass Videos und Bilder über Kinder gehören einfach nicht zum Net. Auch wenn der Betreiber der Kurzvideo-Plattform Tiktok kürzlich das Mindestalter für Direktnachrichten auf 16 Jahre geändert hat , die angemessene Nutzung von TikTok benötigt weiterhin den elterlichen Kontroll.

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